SoftwareFür: Unternehmen, die zwischen Standardprodukt und Eigenentwicklung abwägen

Individualsoftware oder Standardsoftware: Was lohnt sich?

Standardsoftware ist morgen einsatzbereit und von tausend anderen Firmen erprobt. Individualsoftware passt genau zu Ihrem Ablauf, kostet aber Zeit und Geld. Was besser ist, entscheidet sich an Ihrem Geschäft, kaum an der Technik.

Redaktion PageLeo · · 5 Min. Lesezeit

Wann Standardsoftware die bessere Wahl ist

Rechnungen schreiben, Termine verwalten, Lohn abrechnen: Dafür gibt es ausgereifte Programme. Die laufen in ein paar Tagen, der Hersteller pflegt sie weiter, und wenn Sie unzufrieden sind, wechseln Sie. Eine Eigenentwicklung lohnt sich hier erst, wenn nachweisbare Anforderungen von den verfügbaren Lösungen nicht abgedeckt werden.

Wann Individualsoftware sinnvoll ist

Eine eigene Lösung lohnt sich eher, wenn …

  • Sie mit genau diesem Ablauf besser sind als die Konkurrenz,
  • Ihr Team seit Jahren um die Standardsoftware herumarbeitet, mit Excel-Listen und Zetteln daneben,
  • Daten zwischen Programmen abgetippt werden, weil die nicht miteinander reden,
  • Ihre Kunden etwas Eigenes bekommen sollen, etwa ein Portal mit ihrem Auftragsstatus.

Kosten und Wartung betrachten

Eigene Software kostet am Anfang mehr und muss danach gepflegt werden. Standardsoftware wirkt günstiger, aber die Lizenz wird mit jedem Nutzer und jedem Zusatzmodul teurer. Rechnen Sie beides über drei bis fünf Jahre durch. Das Bild sieht dann oft anders aus.

Der Mittelweg

Meistens landet man in der Mitte. Die Buchhaltung bleibt im Standardprogramm, und eine kleine Schnittstelle sorgt dafür, dass Aufträge aus dem Webformular dort ankommen, ohne dass jemand sie abtippt. Gebaut wird nur das Stück, das wirklich fehlt.

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