AutomatisierungFür: Teams mit wiederkehrenden Routineaufgaben

Prozesse automatisieren: Was sich wirklich lohnt

Längst nicht jeder Ablauf lohnt sich. Gut geeignet ist, was oft vorkommt, festen Regeln folgt und ein klares Ergebnis hat. Hier ein paar Beispiele aus der Praxis und ein kurzer Test, mit dem Sie Ihre eigenen Abläufe prüfen können.

Redaktion PageLeo · · 5 Min. Lesezeit

Woran Sie einen guten Kandidaten erkennen

  • Er kommt oft vor, jede Woche oder jeden Tag.
  • Sie könnten ihn einer neuen Aushilfe auf einer Seite erklären.
  • Die Daten sind schon digital, nicht auf Papier.
  • Ein Fehler fällt auf und lässt sich beheben.
  • Er frisst heute spürbar Zeit.

Typische Beispiele

  • Kontaktformular → Eintrag im CRM, Nachricht an den Zuständigen
  • E-Mail ans Info-Postfach → Ticket, schon nach Thema sortiert
  • Online gebuchter Termin → Bestätigung und Erinnerung am Vortag
  • Eingangsrechnung → Daten ausgelesen und für die Buchhaltung vorbereitet, ein Mensch prüft
  • Neuer Kunde → Aufgabenliste fürs Team wird angelegt
  • Montagmorgen → Bericht mit den Zahlen der Vorwoche im Postfach

Wo Vorsicht geboten ist

Sobald es um Ermessen, rechtliche Folgen oder viel Geld geht, gibt ein Mensch frei. Eine Kulanzentscheidung oder eine Mahnung an einen Stammkunden schickt kein Automat raus. Die Automatisierung legt die Unterlagen hin, entscheiden tun Sie.

Voraussetzungen

Schreiben Sie den Ablauf zuerst auf: Wer macht was, mit welchen Daten, und was passiert bei Ausnahmen? Erst danach geht es um Werkzeuge. Ein Ablauf, den keiner richtig versteht, wird durch Automatisierung nur schneller falsch.

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